Campervan mieten in Bergen: Routen zu Hardangerfjord, Flåm und Geirangerfjord
Bergen ist der wichtigste Abholort für eine Campervan-Reise durch die Fjorde Südnorwegens. Hier findest du die Routen, die Preisunterschiede zwischen Winter und Sommer sowie die Maut- und Campingregeln, die Reisende oft überraschen.

Wenn du in Bergen einen Campervan mieten willst, machst du genau das, was viele Reisende in Südnorwegen am Ende tun: Du startest am Flughafen Bergen-Flesland und fährst direkt hinein in die Fjorde. Bergen liegt an der Mündung der großartigsten Fjorde Norwegens, sodass du schon eine Stunde nach der Abfahrt aus der Stadt mittendrin bist. Außerdem kennen wir die Stadt: Wir sind durch ihren Hafen und ihre Holzhaus-Gassen gelaufen, und wir wohnen nur ein paar Länder weiter in Rovaniemi, also gehört Norwegen fest zu unserer nordischen Roadtrip-Welt.
Dieser Guide verbindet diese Erfahrung mit den aktuellen CampervanPlanet-Daten für Norwegen, geprüft im Oktober 2026. Wir behandeln die Abholung, die Preise, die Regeln, die du kennen musst (vor allem Maut und Camping), und drei Routen unterschiedlicher Länge.
Die norwegischen Sommer sind früh ausgebucht. Wenn du also an Juni bis August 2027 denkst, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, mit der Suche zu beginnen.
Hol deinen Van am Flughafen Bergen-Flesland (rund 15 km südlich der Stadt) oder in der Stadt ab. Der Norwegen-Index von CampervanPlanet (Oktober 2026) zeigt Campervans ab 111 € pro Tag, typischerweise 177 € im Winter und 381 € im Sommer. Ein normaler Pkw-Führerschein reicht für Fahrzeuge bis 3.500 kg. In Norwegen darfst du mit dem Campervan nicht legal wild campen, und die Maut läuft komplett elektronisch. Unser 20-€-Gutschein für Leserinnen und Leser gilt beim Bezahlen.
- Abholung in Bergen: Flughafen, Stadt und Führerschein
- Was die Campervan-Miete in Norwegen kostet
- Maut: AutoPASS und wie die Vermieter damit umgehen
- Campingregeln: kein wildes Campen im Campervan
- Route eins: Sognefjord und Flåm
- Route zwei: Hardangerfjord, Trolltunga und Vøringsfossen
- Route drei: nach Norden zum Geirangerfjord oder nach Süden nach Stavanger
- Lohnt sich ein Campervan in Bergen?
Abholung in Bergen: Flughafen, Stadt und Führerschein
Die Bergen-Seite von CampervanPlanet bezeichnet Bergen als den wichtigsten Abholort für Campervan-Vermietungen in Südnorwegen. Du kannst bei der Ankunft am Flughafen Bergen-Flesland, rund 15 km südlich der Stadt, oder im Stadtzentrum abholen. Für die meisten internationalen Gäste ist die Abholung am Flughafen am einfachsten.
Die Führerscheinvorgaben sind unkompliziert. Ein normaler Pkw-Führerschein der Klasse B deckt jeden Campervan bis 3.500 kg ab, die Obergrenze für fast jedes Fahrzeug in den Mietflotten hier. Nur schwerere Reisemobile zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen brauchen einen Führerschein der Klasse C1 oder C, und die gehören nicht zu den Mietflotten. EU- und EWR-Führerscheine brauchen nichts Zusätzliches, und Norwegen akzeptiert Führerscheine auf Englisch, Deutsch oder Französisch ohne Übersetzung. Ist dein Führerschein in einer anderen Schrift ausgestellt, kläre vor der Reise, was du brauchst. Jüngere Fahrer sollten beachten, dass für 21- bis 24-Jährige ein Aufschlag von rund 100 NOK pro Tag anfallen kann. Prüfe die Altersregeln also bei deinem Anbieter.
Die aktuelle Verfügbarkeit für deine Reisedaten kannst du auf der Bergen-Seite von CampervanPlanet vergleichen, und mit dem Code HUNGRYTRAVELFAMILY20 gibt es beim Bezahlen 20 € Rabatt.
Was die Campervan-Miete in Norwegen kostet
Norwegen ist teuer, und die Campervan-Miete folgt diesem Muster. Der Norwegen-Index von CampervanPlanet (aktualisiert im Oktober 2026), basierend auf 31 Fahrzeugen von sechs Anbietern und 811 Preisen, zeigt Campervans ab 111 € pro Tag, typischerweise 177 € pro Tag im Winter und 381 € pro Tag im Sommer. Zwischen der günstigsten und der gefragtesten Saison liegt also mehr als eine Verdopplung.
Die Nebensaison-Monate Mai und September sind laut der Seite selbst die beste Zeit: Im Mai gibt es trockeneren, klareren Himmel, die Paraden zum Verfassungstag (17. Mai) und die Internationalen Festspiele von Bergen, im September lichten sich die Menschenmassen und die Fjorde färben sich golden. April und Oktober sind ein Glücksspiel, denn Bergen ist berüchtigt für seinen Regen. Wenn du kannst, meide die ersten Juliwochen, wenn alle anderen auch unterwegs sind.
Wenn du einen breiteren Eindruck davon bekommen möchtest, wie Norwegen im Vergleich zu seinen Nachbarn abschneidet, wirf einen Blick auf unseren Überblick zur Campervan-Miete in Norwegen und unseren Guide zum Sparen bei der Campervan-Miete.

Maut: AutoPASS und wie die Vermieter damit umgehen
Norwegen setzt auf vollelektronische Maut, es gibt also weder Schranken noch Mautstellen. Bergen ist von AutoPASS-Mautstationen umgeben (dem „Bomring“), und im ganzen Land kommen noch viele weitere auf Hauptstraßen, Brücken und in Tunneln dazu. Miet-Campervans sind mit einem AutoPASS-Chip ausgestattet, und die Gebühren werden dem Vermieter berechnet und anschließend an dich weitergegeben oder sind in einem Mautpaket enthalten.
Das ist bequem, aber leicht zu vergessen, wenn du dein Budget planst. Frag vor der Abfahrt vom Depot nach, wie dein Anbieter mit der Maut umgeht und ob eine Bearbeitungsgebühr anfällt. Fähren sind ein weiterer Posten im norwegischen Budget: Mehrere der schönsten Fjordrouten enthalten Autofähren, und der Preis hängt von der Fahrzeuglänge ab.
Mehr zu den Kosten findest du in unserem Guide zur Campervan-Route durch Norwegens Fjorde.
Campingregeln: kein wildes Campen im Campervan
Das überrascht viele Reisende. Norwegens berühmtes Jedermannsrecht (allemannsretten) gilt für Zelte und Wanderer zu Fuß, aber nicht für Kraftfahrzeuge. Das heißt, du darfst mit dem Campervan auf freiem Gelände nicht legal frei campen oder zum Übernachten parken, und auch in und um Bergen sind Übernachtungsstopps eingeschränkt.
In der Praxis nutzt du das dichte Netz an Campingplätzen des Landes oder die ausgewiesenen Wohnmobilstellplätze, die bobilparkering heißen. Außerdem gibt es Tank- und Servicestopps, an denen du Abwasser entleeren und Frischwasser auffüllen kannst. Die Routenseiten nennen 10 bis 20 oder mehr Campingplätze entlang jeder der Hauptrouten, du sitzt also selten auf dem Trockenen, aber im Juli und August sind die beliebten voll, besonders in der Nähe berühmter Fjord-Aussichtspunkte.
Der richtige Plan ist, Campingplätze als Teil der Routenplanung zu betrachten statt als Nebensache: Such zuerst das Ziel für die Nacht aus und füge dann die Sehenswürdigkeiten hinzu.
💡 Unser Campervan-Tipp: Die Preise für denselben Van unterscheiden sich stark zwischen den Vermietern. Wir vergleichen Campervans in Norwegen bei über 160 Vermietern auf CampervanPlanet – und mit dem Code HUNGRYTRAVELFAMILY20 gibt es 20 € Rabatt auf deine Buchung.
Route eins: Sognefjord und Flåm
Die Seite führt die Runde um Sognefjord und Flåm als Route „Herz der Fjorde“, am besten im Juni und September. Du fährst auf der E16 ostwärts über Voss nach Gudvangen und zum UNESCO-gelisteten Nærøyfjord, fährst hinauf nach Flåm zur berühmten Bergbahn und folgst dann dem Sognefjord, dem längsten und tiefsten Fjord des Landes.
Das ist die klassische erste Fjordreise, die als langes Wochenende funktioniert oder als längere Runde, die über Balestrand und Sogndal zurück nach Bergen führt. Die Straßen sind modern und die Tunnel lang, plane also mehr Zeit ein, als die Karte vermuten lässt. Mit einem kompakten Campervan sind die engeren Abschnitte weniger stressig.
Route zwei: Hardangerfjord, Trolltunga und Vøringsfossen
Südöstlich von Bergen ist der Hardangerfjord Norwegens Obstgarten. Die Route folgt dem Ufer über Norheimsund, setzt per Fähre Richtung Odda über, wo die Wanderung nach Trolltunga über dem Sørfjord beginnt, und führt dann hinauf nach Eidfjord und zum tosenden Wasserfall Vøringsfossen. Die Seite markiert sie als ganzjährig befahrbar, mit Mai bis Oktober als bester Zeit, und sagt, dass April und Oktober für Einsteiger mit kompakten Vans passen.
Trolltunga ist eine anspruchsvolle Ganztageswanderung und kein Spaziergang. Prüfe also Wetter und deine Fitness, starte früh und nimm genug Essen und Wasser mit. Wenn du auf der Reise nur Zeit für eine große Wanderung hast, überlege gut, ob es diese sein soll.
Unsere nordischen Campervan-Guides, etwa der zu Lofoten im Sommer 2027, zeigen, wie sich Norwegen verändert, je weiter du nach Norden kommst.
Route drei: nach Norden zum Geirangerfjord oder nach Süden nach Stavanger
Für eine längere Reise schlägt die Seite vor, von Bergen aus entlang des Rückgrats Fjordnorwegens nach Norden zu fahren: den Sognefjord überqueren, an den türkisfarbenen Seen von Stryn und den Armen des Gletschers Jostedalsbreen vorbeifahren, in den UNESCO-gelisteten Geirangerfjord hinabfahren, in Serpentinen Richtung Åndalsnes hinunter und zum Schluss auf die Atlantikstraße. Juni und September sind die besten Monate.
Die südliche Alternative folgt der Küste mit ihren Fährübergängen durch die Inseln von Sunnhordland und Rosendal, vorbei an Haugesund nach Stavanger und zu den Ryfylke-Fjorden. Von dort kannst du zum Preikestolen (Kanzelfelsen) wandern, der steilen Felswand, die 600 m über dem Lysefjord aufragt.
So oder so: Plane deine Tankstopps. Die Seite nennt Tankstellen alle 30–60 km auf diesen Routen, was in Ordnung ist, aber eine ruhige Bergstraße kann einen Tank schneller leeren, als du denkst.
Lohnt sich ein Campervan in Bergen?
Für Fjordlandschaften: ja. Von Bergen aus kommst du schnell zu den bekanntesten Fjordrouten, und mit einem Campervan bist du flexibel, wo du in einem teuren Land schläfst und isst. Die Nachteile sind die Kosten, das Wetter und die strengen Campingregeln. Unser Rat: Reise wenn möglich im Mai oder September, buche für den Sommer früh und lies die Mautbedingungen, bevor du das Fahrzeug abholst. Unser Guide zur Campervan-Miete erklärt, wie du Preise vergleichst, und unser Leser-Gutschein (Code HUNGRYTRAVELFAMILY20, 20 € Rabatt) lässt sich bei jeder Buchung einlösen.
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Preise & Verfügbarkeit prüfen →Häufig gestellte Fragen
Wo kann ich in Bergen einen Campervan abholen?
Am Flughafen Bergen-Flesland (rund 15 km südlich der Stadt) oder im Stadtzentrum. Die CampervanPlanet-Seite bezeichnet Bergen als den wichtigsten Abholort für Südnorwegen.
Brauche ich für einen Campervan in Norwegen einen besonderen Führerschein?
Nein. Ein normaler Pkw-Führerschein der Klasse B deckt Campervans bis 3.500 kg ab, also fast jeden Miet-Van. Schwerere Reisemobile brauchen unter Umständen einen Führerschein der Klasse C1 oder C.
Darf ich in Norwegen mit dem Campervan wild campen?
Nein. Das Jedermannsrecht gilt für Zelte und Wanderer, nicht für Kraftfahrzeuge. Nutze also Campingplätze oder ausgewiesene Wohnmobilstellplätze.
Wie funktioniert die Maut in einem Miet-Campervan?
Norwegen setzt auf elektronische Maut. Miet-Vans haben einen AutoPASS-Chip, und die Gebühren werden dem Vermieter berechnet und an dich weitergegeben oder sind in einem Mautpaket enthalten. Frag nach einer möglichen Bearbeitungsgebühr.
Gibt es einen Rabattcode für CampervanPlanet?
Ja. Nutze unseren Leser-Gutschein HUNGRYTRAVELFAMILY20 beim Bezahlen auf CampervanPlanet und spare 20 € auf deine Buchung.
Wie viel kostet ein Campervan in Norwegen?
Der Oktober-2026-Index von CampervanPlanet zeigt Campervans ab 111 € pro Tag, typischerweise 177 € pro Tag im Winter und 381 € pro Tag im Sommer.