Wohnmobil mieten auf den Lofoten im Sommer 2027: E10, weiße Strände und Mitternachtssonne

Reisetipps

Lofoten Wohnmobil mieten für den Sommer 2027: E10, weiße Strände und Mitternachtssonne

Rote Hütten, weiße Sandstrände und eine Straße, die dem Meer folgt. So würden wir eine Lofoten-Reise mit dem Camper im nächsten Sommer planen, wann man buchen sollte und mit welchen Kosten man rechnen muss.

J&A
Joona & AllaRovaniemi, Finnland
·2. Nov. 2026·9 Min. Lesezeit·Regelmäßig aktualisiert
Kartfjorden auf Vestvågøy in den Lofoten, Norwegen - Wohnmobil mieten auf den Lofoten

Wenn ihr für den Sommer 2027 ein Wohnmobil auf den Lofoten mieten wollt, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Die Wochen der Mitternachtssonne sind die teuersten des Jahres, die Camper für Juni bis August sind zuerst weg, und die Inseln sind so klein, dass ein paar hundert Mietfahrzeuge sich schon wie ein volles Haus anfühlen können. Die Lofoten gehören außerdem zu unseren Lieblingsorten in Norwegen: rote Rorbu-Hütten, weiße Strände unter scharfen Gipfeln und eine Straße, die hinter jeder Kurve einen neuen Ausblick öffnet.

Wir sind die Lofoten selbst gefahren und haben eine Nacht an einem Strandplatz bei Ramberg verbracht, daher stammt ein Teil der Tipps unten direkt von der Straße. Die Preise und Routen stammen von der aktuellen Seite zur Wohnmobilmiete auf den Lofoten bei CampervanPlanet. Prüft vor der Reise Fährzeiten, Parkregeln und Straßenverhältnisse bitte auf offiziellen norwegischen Quellen. Für das große Ganze lest unseren Ratgeber zur Wohnmobilmiete.

Kurz gesagt

Ein Wohnmobil auf den Lofoten zu mieten kostet laut dem Preisindex von CampervanPlanet vom Oktober 2026 für eine Miete von sieben Nächten etwa €206 pro Tag im Mai und September, etwa €423 pro Tag in der Mitternachtssonnen-Saison von Juni bis August und etwa €161 pro Tag im günstigen Zeitraum von November bis März. Die Seite listet vier Fahrzeugtypen, ab einem einfachen Camper für €136 pro Tag. Abholen könnt ihr am Flughafen Evenes oder in der Innenstadt, rund 1,5 Stunden von den Inseln entfernt. Unser Leser-Gutschein über €20 gilt an der Kasse.

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Warum die Lofoten mit dem Camper so gut funktionieren

Auf den Inseln selbst gibt es keine große Mietflotte. Laut der Seite liegt der Abholstandort für Nordnorwegen am Flughafen Evenes (bei Ankunft) oder in der Innenstadt, und Evenes ist mit direkten internationalen Flügen rund 1,5 Stunden von den Inseln entfernt. Für einen Urlaub mit Flug ist das ganz unkompliziert: landen, den Camper abholen, auf der E10 an Narvik vorbeifahren und bei Fiskebøl auf die Inseln übersetzen.

Die Anfahrt ist schon die halbe Reise. Die E10 führt an Narviks Kriegsgeschichte und dem Ofotfjord vorbei und senkt sich dann nach Svolvær, und die Seite empfiehlt, die Fahrt in Kabelvåg zu unterbrechen. Wer aus dem Süden kommt, erreicht die Inseln alternativ mit der Autofähre Bodø–Moskenes, die im Sommer rechtzeitig gebucht werden sollte.

Weil das Angebot begrenzt und die Saison kurz ist, solltet ihr den Camper als Allererstes buchen, noch vor Fähren, Campingplätzen und Aktivitäten. Wenn eure Reise auch den weiteren Norden umfasst, vergleicht die Seite zur Wohnmobilmiete in Tromsø und die Seite zur Wohnmobilmiete in Norwegen.

Vier Routen auf und um die Inseln

Die Seite zeigt vier Routen mit je zwei bis fünf Tagen. Die wichtigste ist die Lofoten-E10 von Svolvær bis Å an der Südspitze: Brücken und Dämme von Insel zu Insel, rote Fischerdörfer und Ausblicke, bei denen man alle zehn Minuten anhält. Plant drei bis fünf Tage ein, denn die Entfernungen sind klein, das Licht und die Stopps aber nicht.

Die zweite Route heißt „Strände und Gipfel“. Auf den Lofoten liegen weiße Sandstrände unter arktischen Gipfeln, darunter Haukland und Uttakleiv, dazu Wanderungen zum versteckten Strand bei Kvalvika, auf den Ryten und den leiterartig steilen Aufstieg zum Reinebringen mit dem Postkartenblick auf Reine. Diese Touren sind anspruchsvoll, prüft also vorher die Bedingungen und eure Fitness. Die dritte Route führt nach Norden zu den Vesterålen und nach Andøya, laut der Seite Norwegens zuverlässigster Ort für Wal-Safaris im Sommer.

Die vierte ist die „Gateway Run“ von Evenes über Narvik auf die Lofoten, also die oben beschriebene Anfahrt. Unserer Erfahrung nach ist es am besten, nichts zu überstürzen: Eine Nacht an der Nordküste von Vestvågøy, eine bei Ramberg und eine bei Reine vermitteln jedes Mal ein ganz anderes Gefühl. Zu den Grundlagen des Fahrens in Norwegen haben wir über Mautstraßen in Norwegen und Tipps für Bergstraßen geschrieben.

Strandplatz bei Ramberg auf den Lofoten, Norwegen
Foto: Hungrytravelfamily, Strandplatz bei Ramberg, Lofoten

Welche Reisezeit ist die richtige?

Die Seite beschreibt die Jahreszeiten sehr klar. Die Mitternachtssonnen-Saison von Ende Mai bis Mitte Juli ist die wärmste und belebteste Zeit auf den Lofoten, rund um die Uhr hell. Sie sollte man zuerst buchen, und sie ist auch die teuerste: etwa €423 pro Tag laut Preisindex der Seite. Mai und September sind mit etwa €206 pro Tag die Monate mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis, und der günstige Zeitraum reicht von November bis März mit etwa €161 pro Tag.

Wir selbst bevorzugen den frühen September. Das Licht ist weicher, die ersten Nordlichter sind gegen Ende des Monats möglich, die Menschenmengen lichten sich, und der Preis liegt bei etwa der Hälfte des Julis. Der Mai folgt knapp dahinter, allerdings sind einige Straßen, Wanderwege und Campingplätze dann womöglich noch nicht ganz geöffnet. Der Winter ist eine ganz andere Art von Reise. Die Seite beschreibt die Zeit um die Dezembersonnenwende als Bucket-List-Saison, in der die Sonne kaum über den Horizont kommt und die Landschaft in Rosa und Blau getaucht ist, doch man braucht Winterreifen, eine Heizung und einen Plan für die kurzen Tage, und für Camper-Neulinge ist das nichts.

Wenn ihr euch zwischen den Inseln und dem arktischen Finnland entscheidet, erklären wir in unserem Ratgeber zur Hochsaison in Lappland, was ein Sommer in Lappland zu bieten hat.

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Was es kostet

Im Seitentitel steht, dass die Wohnmobilmiete auf den Lofoten ab NOK 1,468 pro Tag beginnt, und die Seite listet vier Fahrzeugtypen, vom einfachen Camper für €136 pro Tag bis zum Familien-Wohnmobil ab €335 pro Tag. Die saisonalen Preise sind die aus der Kurzantwort oben: €161 im Winter, €206 in der Zwischensaison und €423 in der Mitternachtssonnen-Saison, laut Index vom Oktober 2026 für sieben Nächte.

Dazu kommen die norwegischen Extras. Die Maut wird elektronisch über das AutoPASS-System erhoben, und Fähren gehören zur Landschaft: Laut der Seite dauern die Überfahrten oft 10–30 Minuten, Camper fahren direkt auf und zahlen per Chip oder an Bord, wobei sich auf stark befahrenen Sommerstrecken eine frühe Ankunft auszahlt. Längere Fähren und die Hurtigruten, die Svolvær und Stamsund anlaufen und ebenfalls Fahrzeuge mitnehmen, sollten im Sommer im Voraus gebucht werden. Unser Ratgeber zu Fährkosten in Norwegen und unsere Tipps zum Sparen in Norwegen helfen euch bei der Planung der Extras.

Kraftstoff ist nach europäischen Maßstäben teuer, und Lebensmittel kosten auf den Inseln mehr als auf dem Festland. Kauft also in den Supermärkten in Svolvær oder Leknes ein, bevor ihr in kleinere Dörfer fahrt.

Tipps zu Camping und Fahren

Das Campen in Norwegen ist vom Jedermannsrecht geprägt, aber ein Camper ist kein Zelt. Die Lofoten sind klein und im Sommer voll, und mehrere Gemeinden schränken das Übernachten außerhalb von Campingplätzen ein. Achtet also auf Schilder und nutzt im Zweifel Campingplätze oder ausgewiesene Stellplätze. Die nordischen Regeln erklären wir in unserem Ratgeber zum Jedermannsrecht und Camping in Nordeuropa.

Die E10 ist stellenweise schmal, mit einspurigen Brücken, Tunneln und vielen Radfahrern, und das Wetter kann binnen einer Stunde umschlagen. Plant zusätzliche Zeit ein, haltet euch an die Geschwindigkeitsbegrenzung und nutzt die Ausweichbuchten, um schnelleren Verkehr vorbeizulassen. Tankt in den größeren Orten, und lasst an beliebten Startpunkten von Wanderwegen keine Wertsachen sichtbar liegen.

Packt für vier Jahreszeiten an einem Nachmittag: eine wasserdichte Jacke, warme Schichten, feste Schuhe und eine Schlafmaske für die Mitternachtssonne. Wenn ihr zwischen den Camper-Nächten mal ganz anders übernachten möchtet, ist eine Rorbu-Hütte am Wasser eine schöne Abwechslung, aber bucht früh.

Buchungstipps und unser Rabatt

Wenn ihr Angebote vergleicht, prüft, was enthalten ist, etwa Versicherung, Kilometer und Ausstattung, und was ihr vor Ort bezahlt. Das im Angebot genannte Unternehmen blockiert bei der Abholung eine erstattungsfähige Kaution auf der Karte des Hauptfahrers, und höhere Schutzpakete senken die Selbstbeteiligung. Bei vielen Buchungen zahlt man online eine Anzahlung und den Rest bei der Abholung.

In Norwegen genügt in der Regel ein gültiger Führerschein, und die Seite hat in ihren FAQ einen Abschnitt dazu, lest ihn also für euer eigenes Land nach. Wenn ihr spät in Evenes ankommt, teilt dem Buchungsteam eure Flugzeit mit, damit die Station einen Abholtermin bestätigen kann. Wenn ihr den Camper woanders zurückgeben möchtet, wählt in der Suche einen anderen Rückgabeort, um die Einweggebühr zu sehen.

Beginnt mit der Lofoten-Seite bei CampervanPlanet und testet eure Reisedaten ein paar Wochen davor und danach. Mit unserem Code HUNGRYTRAVELFAMILY20 bekommt ihr an der Kasse €20 Rabatt auf eure Buchung, wenn ihr über unsere Links bucht.

Fehler, die ihr vermeiden solltet

Der erste Fehler ist ein Plan mit zu viel Fahrerei. Die Lofoten sind von einem Ende zum anderen etwa 170 km lang, und die Strecke ist eine Falle: Auf der Karte sieht es leicht aus, aber ihr werdet ständig anhalten. Der zweite ist, den Camper zu spät zu buchen und am Ende ein Modell zu bekommen, das ihr nicht wollt. Für Juli würden wir im Winter buchen.

Der dritte ist, das Wetter zu ignorieren. Wind und Regen sind normal, und einige der schönsten Wanderungen sind bei schlechten Bedingungen unsicher. Plant einen flexiblen Tag fürs Wetter ein, einen Regentag-Plan mit Museen und Fischerdörfern und einen warmen Ort zum Kochen im Camper. Wenn das euer erster Camperurlaub überhaupt ist, lest unsere Tipps für den ersten Camper-Roadtrip.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viel kostet ein Wohnmobil auf den Lofoten?

Der Index von CampervanPlanet vom Oktober 2026 zeigt für eine Miete von sieben Nächten etwa €161 pro Tag von November bis März, €206 im Mai und September und €423 im Juni–August. Der Seitentitel nennt eine Miete ab NOK 1,468 pro Tag, und die Fahrzeugtypen beginnen bei €136 pro Tag.

Wo kann ich einen Camper für die Lofoten abholen?

Die Seite nennt den Flughafen Evenes bei Ankunft oder die Innenstadt, rund 1,5 Stunden von den Inseln entfernt.

Wann ist die beste Zeit, auf den Lofoten einen Camper zu mieten?

Die Seite empfiehlt Mai und September für das beste Angebot. Juni bis August ist Mitternachtssonnen-Saison und kostet am meisten, während November bis März der günstige Zeitraum ist.

Muss ich auf den Lofoten Fähren buchen?

Kurze Überfahrten gehören zum Straßennetz, und Camper fahren direkt auf. Die Fähre Bodø–Moskenes und längere Autofähren sollten im Sommer aber im Voraus gebucht werden.

Darf ich auf den Lofoten mit dem Camper frei stehen?

Die Regeln sind unterschiedlich, und in mehreren Gebieten ist das Übernachten außerhalb von Campingplätzen eingeschränkt. Achtet also auf Schilder und nutzt im Zweifel Campingplätze.

Gibt es einen Rabattcode für CampervanPlanet?

Ja. Nutzt an der Kasse den Code HUNGRYTRAVELFAMILY20, um €20 Rabatt auf eure Buchung zu erhalten, wenn ihr über einen unserer Links bucht.

J&A

Joona & Alla

Ein finnisch-ukrainisches Paar, das in Rovaniemi in Finnland lebt. Joona ist Marketingprofi im Tourismus in Lappland, Alla ist KI-Ingenieurin. Gemeinsam haben wir 25 Länder bereist und teilen ehrliche, bodenständige Reiseberichte aus unserem Zuhause in der Arktis.

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